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Stadt Harburg (Schwaben)  |  E-Mail: poststelle@stadt-harburg-schwaben.de  |  Online: http://www.stadt-harburg-schwaben.de

(19) Die Harburg

Blick auf die steinerne Brücke und die Harburg

Umfangreiche mittelalterliche Anlage aus dem 11./12. Jahrhundert, die von den Staufern 1295 an die Grafen von Oettingen verpfändet wurde und 1731 an das Haus Oettingen-Wallerstein ging. Der Zustand des 18. Jahrhunderts ist in wesentlichen Teilen erhalten. Ein Mauerring mit 6 Türmen umschließt die Hauptburg mit der Burgvogtei (heute Burgschenke), Faulturm, Fürstenbau, Kastenhaus, Ziehbrunnen, Schlosskirche, Gruftkapelle. Der quadratische Bergfried (heute Diebsturm) stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Idyllisch liegt die kleine Stadt Harburg eingebettet zwischen Fluss und Hang. Schön ist der Blick von der alten Steinbrücke an der Wörnitz zu den Jurafelsen. Und gewichtig thront auf einem breiten Jurarücken die alles überragende Burg Reichsburg der Kaiser aus dem schwäbischen Haus der Hohenstaufen, am Eingang zum Ries gelegen, alles im Blick! Das Burgleben vergangener Zeiten kann man sich hier oben gut vorstellen. Der weite Hof ist vom Bergfried, dem Kastenhaus mit Rüstkammer und Marstall, dem barocken Saalbau und dem dreigeteilten Fürstenbau umstanden. Hölzerne Wehrgänge ziehen sich noch an der Mauer entlang.

 

Die Schlosskirche St. Michael, ein vorwiegend barocker Bau, gründet auf einem älteren Fundament. Aber das ganz besondere in der Burg der Fürsten von Oettingen-Wallerstein ist die Kunstsammlung, eine der bedeutendsten privaten Sammlungen dieser Art: Handschriften, Goldschmiedearbeiten und Miniaturen des Mittelalters, Elfenbein- und Skulpturensammlung, Gemälde und Bildteppiche und eine große Musikaliensammlung. Hier kann man sich so richtig in die Vergangenheit einspinnen und die Atmosphäre der Jahrhunderte auf sich einwirken lassen.

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