Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Harburg (Schwaben)  |  E-Mail: poststelle@stadt-harburg-schwaben.de  |  Online: http://www.stadt-harburg-schwaben.de

(4) Auf der Brücke Nr.2

Enten am Wörnitzufer vor der steinernen Brücke

Gehen wir auf der Brücke weiter Richtung Burg, kommen wir linkerhand am alten Badhaus vorbei. Das Haus gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt.

Von 1454 bis 1832 war die öffentliche “Badstube” darin untergebracht. Im 30-jährigen Krieg völlig zerstört, wurde die Badstube 1667 wieder aufgebaut und an einen Privatmann verkauft. Das rechte Gebäude auf dem Foto ist das Badhaus. Das Haus im Vordergrund war die ehemalige Fleischbank, die Verkaufsstelle der Harburger Metzger im 16. Jhdt. Im 30-jährigen Krieg erfolgte ihr Niedergang und Verfall. 1688 wurde der öde Hausplatz an einen Privatmann verkauft, der dort ein Wohnhaus errichtete.

 

Nur ein paar Schritte weiter stand früher das Brucktor. Leider fiel es dem Fortschrittsdenken der Menschen vor fast 150 Jahren zum Opfer. Die alten Tore hatten keine Schutzfunktion mehr und verursachten der Stadt nur Kosten. So suchte man um eine Erlaubnis für ihren Abriss nach.

 

Man argumentierte auch damit, dass “der hiesige Ort an Schönheit gewinnt.” Der Landgerichtsarzt verstieg sich sogar in einem Gutachten zu der Behauptung: “Durch den Abbruch der Stadttore werde eine bessere Luftzirkulation in der Stadt erwartet und damit die Seuchengefahr in Harburg verringert.”

drucken nach oben