Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Harburg (Schwaben)  |  E-Mail: poststelle@stadt-harburg-schwaben.de  |  Online: http://www.stadt-harburg-schwaben.de

Romantische Straße

Lageplan von Harburg

Die bekannteste und beliebteste deutsche Ferienstraße ist die Romantische Straße. Sie verläuft vom Main bis zu den Alpen und zeigt von Würzburg bis Füssen dem Besucher den Reichtum und die Vielfalt abendländischer Geschichte, Kunst und Kultur.

 

Vom Main ins Taubertal

Die Festung Marienberg, die Fürstbischöfliche Residenz und der Dom St. Kilian sind in Würzburg die herausragenden Sehenswürdigkeiten.

 

Weiter geht die Fahrt nach Lauda-Königshofen. Sie ist die Fachwerk- und Weinstadt im Taubertal. Dann folgt Weikersheim mit der prunkvollen Renaissance- Residenz der Hohenloher und Creglingen mit der Herrgottskappelle und dem Marienaltar von Tilman Riemenschneider, der als schönstes Holzbildwerk gilt.

 

Rothenburg ob der Tauber verzaubert mit seiner mittelalterlichen Stadtromantik. Eine Stadtmauer mit Toren und Türmen, das gotische Rathaus und die engen Gassen mit altfränkischem Fachwerk vermitteln mittelalterliche Atmosphäre.

 

Weiter ins Nördlinger Ries

Mit Dinkelsbühl erreichen wir einen weiteren Höhepunkt der Romantischen Straße. Die Altstadt wird von einer vollständig erhaltenen Mauer umschlossen. Von der gotischen Hallenkirche St. Georg (1448 bis 1499) aus kann man auf gepflasterten Gassen vorbei an den Fachwerkhäusern der mittelalterlichen Stadtkerns bummeln.

Die nächsten reizvollen Stationen sind Wallerstein mit dem gleichnamigen Schloss, Nördlingen mit dem Daniel, dem berühmten Turm der gotischen St. Georgs-Kirche (1427 bis 1505) und kreisrunder Stadtmauer und Harburg mit einer der größten und besterhaltenen Burgen Süddeutschlands aus dem 12. Jahrhundert.

 

Zur Donau und den Lech entlang

Mit Donauwörth erreicht die Romantische Straße die Donau. Die Reichsstraße mit den prachtvollen Patrizierhäusern gilt als eine der schönsten Straßenzüge Süddeutschlands. Danach wartet Augsburg, eine der ältesten Städte Deutschlands. Die Fugger verhalfen der Stadt mit ihrem unermesslichen Reichtum zu einer frühen Blüte. Ihnen verdankt die Stadt am Lech repräsentative Gebäude, die zu den schönsten Renaissance- und Barockbauten in Deutschland zählen: das Rathaus, der Perlachturm und die Fuggerhäuser an der Maximillianstraße, die erste soziale Wohnsiedlung aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts.

 

Rain liegt idyllisch in der Donau-Lech-Region und gehört seit 2009 zu den Mitgliedsorten der Romantischen Straße. Die Blumenstadt wurde vor mehr als 750 Jahren als nordwestliches Bollwerk Altbayerns gegründet und mit vielen Privilegien wie Stadt- und Marktrechten und der Einnahme von Zöllen ausgestattet. Als Zeugnisse der früheren Festung sind noch Reste der Stadtmauer und der ehemaligen Stadtbefestigung sichtbar. Ein Modell von Rain (Situation 1698) kann im Foyer des Rathauses besichtigt werden. Auch das Schwabtor, ein einstiges Stadttor, wurde rekonstruiert.

 

Am Lech entlang erreicht man Landsberg. Man fühlt sich in eine mittelalterliche Stadt versetzt, wenn man durch das Bayertor die Stadt betritt und zum Marktplatz geht, Um den Marienbrunnen gruppieren sich das Rathaus mit seiner barocken Prunkfassade, reiche Bürgerhäuser und die Kirche Mariä Himmelfahrt .

 

Über den Pfaffenwinkel ins Allgäu

Über das mittelalterliche Schongau mit seiner romanischen Basilika St. Michael (um 1200) und Steingarden im Pfaffenwinkel mit der Wieskirche aus dem Rokkoko (1746 bis 1754), ein UNESCO-Weltkulturerbe, geht es nach Schwangau mit den Königsschlössern. Weltberühmt ist das Schloss Neuschwanstein des bayrischen Königs Ludwig II. (1868 bis 1886), der Inbegriff deutscher Burgenromantik. Älter ist das neugotisch-romantisierte Schloss Hohenschwangau (1833 bis 1837), das aus einer mittelalterlichen Burg hervorging.

 

Die Reise entlang der Romantischen Straße endet in Füssen. Über dem malerischen Städtchen an der Grenze zu Österreich thront das Hohe Schloss, erbaut im Mittelalter als Residenz der Augsburger Fürstbischöfe. Im Schutz der Burg entwickelte sich das Kloster St. Mang. Einzigartig ist die von der romanischen Kirche gebliebene Krypta mit Resten eines 1.000 Jahre alten Freskos.

drucken nach oben