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Stadt Harburg (Schwaben)  |  E-Mail: poststelle@stadt-harburg-schwaben.de  |  Online: http://www.stadt-harburg-schwaben.de

Telekom erhält Zuschlag für Breitbandausbau in Harburg

Vertragsunterzeichnung Breitbandausbau Telekom

Der eigenwirtschaftliche Netzausbau der Telekom in Harburg startet. Voraussichtlich bis Februar 2019 können rund 600 weitere Haushalte in der Kernstadt von Harburg Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen. Insgesamt werden rund zehn Kilometer Glasfaser verlegt und sieben Multifunktionsgehäuse aufgestellt und mit modernster Technik ausgestattet.

 

Bürgermeister Wolfang Kilian und Lothar Heubeck, Regio Manager der Telekom Deutschland, unterzeichneten gemeinsam im Rathaus den Kooperationsvertrag (Los 1, Kernstadt Harburg), links auf dem Foto Kämmerer Wolfgang Stegmüller.

 

Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. „Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagt Wolfgang Kilian von Harburg. „Wir haben mit der Telekom einen weiteren starken Partner an unserer Seite. So sichert sich unsere Stadt einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver“.

 

„Wir danken der Stadt für das entgegengebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzen“, sagt Lothar Heubeck.

 

So läuft der Ausbau

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Der Ausbau dauert in der Regel 18 Monate. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen.

 

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung noch schneller zu machen, kommt – nach Freigabe – Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

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